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Barcalína
Teilweise künstliche Höhle unbekannter Herkunft in den Felsenblöcken, zwischen der Gemeinde Sedlec und der Schlucht Kočičina. Schwierig zugänglich.



Labyrinth
Felsengruppe, 2,5 Km nordwestlich von Mšeno, ist eine der Merkwürdigkeiten der sogennanten "Runde von Mšeno". Labyrinth ist von den Felsenengpässen und Schlöten in Quadersandsteinen gebildet. In seiner Nähe befindet sich Felsenformation Tutanchamón.



Harakoko
Eine Trampkolonie oben der Straße in Kokořínský důl, 1 - 2 Km nördlich von Harasov. Sie ist vor dem zweiten Weltkrieg entstanden. Die Hütten und Blockhütten wurden mit dem Gefühl für die Unversehrheit der Natur aufgebaut.


Harasov
Ein Ort im Grundbuch von der Gemeinde Vysoká. Früher war er ein malerischer Erholungsort in Kokořínský důl, bei der Straße den Tümpel von Harasov entlang, mit den Sandsteinwänden und Waldabhängen umgegeben. Oben dem Auslaß des Tümpels steht eine gepflegte Felsenwohnung, auf der Sandsteinlandzunge oben ihm sind geringe Reste von den Schanzen nach der Burg "Blutmühle", über der die Sagen gibt. Nördlich bei der Straße gibt es das Denkmal von J. Homola, der hier im Jahre 1949 von den "Banderowzen" erschossen wurde.



Hlučov
Malerische Gruppe von Schurzholzbauten in Kokořínský důl, in der Nähe von Pokličky und Cikánský plácek (Zigeunerplatz). Auf der Gegenseite gibt es im Felsen die Reste von Hlučovský mlýn (Mühle von Hlučov). Von Hlučov in Richtung Kokořínský důl steht Špačkova tůň (Hlučovská tůň - Tümpel von Hlučov) mit Vogelhecken von Wasservögel und Wasservegetation.



Hradsko
Es befindet sich auf dem linken Ufer oben Kokořínský důl. Ursprünglich war es eine urzeitliche Hochresidenz, später eine slawische Burgstätte (was zahlreiche archäologische Ratschlüsse und Feuergräber, Mühltonnen, Bronzwaffen belegen). Augustin Sedláček lokalisiert hierher die Burgstätte Canburg, die nach den Frankjahrbücher im Jahre 805 vergeblich von dem Heer des Kaisers Karl des Großen belagert wurde. Es gibt aber keinen Beweis dafür. Von kurzem wurde hier ein Hof eines Magnaten aus 9. Jahrhundert und ein Teil des Friedhofens aus 10. bis 12. Jahrhundert entdeckt. Hradsko ist auch als Schauplatz des Romans von Eduard Štorch Zastavený příval (Stillgelegter Ansturm) geworden.



Klemperka
Teilweise künstliche, räumliche Höhle in Felsenwand oben der Ebene von Šemanovický důl. Sie ist sehr schwer zugänglich. Der Namen kommt von einer lokalen Sage über einheimischem Versteck von dem Räuber Klempera am Anfang des 19. Jahrhunderts.



Kostelíček
Eine Felsenlandzunge, 2 Km südlich von Jestřebice, mit einer durchgängingen Höhle, teilweise künstlich verbreitet. Es war hier ein Versteck von den Nichtkatholiken aus der Zeit der Gegenreformation. Von dem Gipfel des Felsens können wir teilweise Šemanovický důl und die Gemeinde Šemanovice sehen.



Mlčeň
Ehemalige Mühle in Kokořínský důl, bei der Straße. Der Schauplatz von Cikáni (Die Zigeuner) von Karel Hynek Mácha und einer historischen Erzählung Mlýn v mlčení (Mühle im Schweigen) von L. Unger. Der Name kommt davon, dass sie im 30-jährigen Krieg nicht gemahlt hat - sie hat geschwiegen = mlčel.



Na Rovinách
Es befindet sich nordwestlich von Mšeno, in der Nähe von der Felsengruppe Bludiště. Nach der Tradition war hier ein Lagerplatz vom schwedischen Heer im 30-jährigen Krieg unter der Leitung von L. Torstenson im Jahre 1643 (sogenannte schwedische Schanze). In den umliegenden Schlüchten Špíglovka, Pastuší, Náckov und anderen befinden sich von den Bergsteigern beliebte Sandsteintürme, von denen Faraón, Slon (Elefant), Sokolí věže (Falkentürme) usw. am bekanntesten sind.



Nedamy
Zwei Höhlen in Sandsteinfelsen oben Kokořínský důl. Sie sind von unbekanntem Ursprung, vielleicht Pseudokarsthohlräume, sie wurden künstlich bei dem 30-jährigen Krieg erweitert, wann sie als Asyl der Einheimischen vor den plündernden schwedischen Soldaten gedient haben. In der Felsenschlucht führen Haussteinstiegen auf einen Platz, woher eine wunderschöne Aussicht in Kokořínský důl, an Burg Kokořín, in Hradsko und an andere mehr entfernte Gipfel ist.



Nový dvůr
Ein zerstörter Steinhof, 0,5 Km östlich von der Straße aus Kokořín nach Jestřebice. Geburtsort vom Dichter V. B. Nebezký.



Obraznice
Sie ist auch als Höhle von Marie Magdalena genannt. Sie ist eine nicht große künstliche Höhle, 2 Km nordwestlich von Mšeno. Während des 30-jährigen Krieges war hier ein Versteck von den kostbaren Objekten und Bildern aus herrschaftlicher Residenz und aus der Kapelle in Romanov.



Obří hlava(Riesenkopf)
Beachtungswert geformte Sandsteinformation, 2,5 Km nordwestlich von Mšeno entfernt.


Partyzánská jeskyně(Höhle von Partisanen)
Künstlich verbreitete Höhle in Sandsteinblöcken in Schlucht von Boudec, die während des zweiten Weltkriegs von Partisanen benutzt wurde. Sie ist sehr schwer erreichbar und man findet sie schwierig.


Pokličky(die Deckel)
Sandsteinsäulen mit den "Deckeln", bekannte Formationen der selektiven Witterung von den Sandsteinen. Ihr Entstand wird vom Erscheinen von harten Eisenschichten vom grobkörnigen Sandstein bis zum Konglomerat bedingt, das die Deckel bildet. Diese verdecken die untere Teile, ebenfalls vom Sandstein, aber weicher. Die bekanntesten Formationen erheben sich oben Kokořínský důl, bei dem Auslauf von der Schlucht Močidla. Andere sogenannte Jestřebické pokličky (Deckel von Jestřebice) befinden sich 1 Km westlich von Vojtěchov, oben Vojtěšský důl.


Prolezovačky
Bauchungen in Sandsteinen, 2 Km nordwestlich von Mšeno, unten Romanov. Die Hohlräume werden mit engen Mannlöchern verbunden, deren Entstand durch eisenhaltige Stellung und selektive Witterung von Sansteinen bedingt wird.



Průsečná skála
Tiefer Fahrweg, 2,5 Km nordwestlich vom Zentrum von Mšeno, ausgehaute in Sandsteinen. Er wurde vielleicht auch von Schweden während des 30-jährigen Krieges benutzt wurde.



Švédský val(Schwedische Schanze)
Merkliche Schanze im Wald bei Scheideweg der bezeichneten Wege, 2 Km nordwestlich von Mšeno. Sie kommt vielleicht aus der Zeit vom 30-jährigen Krieg. In den umliegenden Schlüchten sind Sandsteinfelsen, für Bergsteigen geeignet.



Vrátenská hora
Trachytgipfel (508 Meter) in Nachbarschaft von Housecké vrchy, oben der Gemeinde Libovice, 5 Km nördlich von Mšeno. Er ist der höchste Punkt von der Kreis Mělník und vom Teil Kokořín des Naturschutzgebietes. Auf dem Gipfel gibt es ein neugebauter Aussichtsturm, woher eine wunderschöne Sicht an Burg Bezděz, an Tschechisches Mittelgebirge, aber auch an Mělník und Umgebung ist. Da sind die wärmeliebenden Pflanzen.



Vyhlídky(Aussichten)
Häufiger Spazierort, 2 Km nordwestlich vom Zentrum von Mšeno. Aussichten an Housecké vrchy, Vrátenská hora und in die umliegenden Schlüchten.


Zámek Houska(Schloß Houska)
Schloß Houska auf Schoßberg wurde nach der Erzählung als Burg im Jahre 878 vom Fürsten Slavibor (Vater von der Fürstin Ludmila) gegründet - für seinen Sohn Houska. Es gehört in die Gruppe der früh gothischen herrschaftlichen Residenzen aus den Jahren 1280-90 (Einfluß von Zistersienser-Burgundischer Bewegung). Gegen das Jahr 1590 wurde es ins Schloß in Renaissance umgebaut. Weitere Behandlungen wurden im Jahre 1823 und gegen das Jahr 1930 wurde es restauriert.
Schloß hat einen viereckigen Grundriß, mit geschlossenem mittlerem Hof. Von den gothischen Zeiten werden die Fenster behalten. Die Burgkapelle tritt zwei Etagen durch. Im Interieur sind gothische und Renaissancewandgemälden, auf dem Dach der Aussichtsturm. Im Exterieur gibt es moderne Sgraffitodekoration.
Vor dem Schloß steht eine Barockstatue von St. Ludmila aus dem Jahre 1758. Auf dem Gipfel des Schloßberges sind die Reste von Kellerräumen und von Gründen von der Kirche, die gegen das Jahr 1830 zerstört wurde. Hier gibt es auch Felsenaussicht mit Teilsicht an umliegende Landschaft.


Žába
Besonders geformte Sandsteinformation, 2,5 Km nordwestlich vom Zentrum von Mšeno.