Kanina, Nebužely, Vysoká, Vojtěchov, Mšeno, Kokořín, Janova Ves, Lobeč, Nosálov, Šemánovice, Jestřebice, Hradsko, Dobřeň



Kanina
Die saubere und gepflegte Gemeinde liegt in der Zone vom Naturschutzgebiet Kokořínsko. Die Entstehung der Gemeinde ist mit dem Jahre 1207 verbunden. Im Jahre 1997 hat diese Gemeinde 790 Jahre ihrer Existenz gefeiert. Im gleichen Jahr hat sie im Wettbewerb "Die Gemeinde des Jahres 1997" in regionaler Runde Mittelböhmen und Prag besiegt und hat die "Goldene Schleife" gewonnen. Die Gemeinde befindet sich 358 Meter über dem Meer. Auf der Fläche von 888 ha stehen 60 Häuser und 40 Wochenendhäuser. Es leben hier 40 einheimische Bewohner und etwa 300 Menschen, die hierher auf Wochenendhaus fahren. In der Gemeinde gibt es die Internatsschule, die Produktionshalle der ökologischen Reinigungsmittel, das Geschäft mit den Kolonialwaren, zwei Restaurants und einen Bahnhof. Auf dem Foto sind die Häuser Nr. 17 und 19 - geschützte Sehenswürdigkeit. Vorne gibt es einen Wassertank, hundertjährige Linde und neu gebaute Kapelle.



Nebužely
Die Gemeinde Nebužely, früher Nebudžel genannt, liegt 11 Km östlich von Mělník in der Höhe 333 Meter über dem Meer. Der niedrigste Ort in der Gemeinde ist der Tal von Kokořín bei der Mühle Kroužek. Die Gemeinde hat 141 Hausnummer und 400 Einwohner. Die erste Nachricht über die Gemeinde stammt aus dem Jahre 1227. Damals war hier eine Festung und die Gemeinde hat zu dem St. Georgskloster in Prag gehört. Nach dem Abbau des Klosters hat Nebužely im Jahre 1782 Religionsfond gewonnen und er hat sie bis dem Jahr 1806 verwaltet, wann sie Ludvík, der Fürst von Rohany, gekauft hat und zu der Herrschaft von Řepín angeschlossen hat.
Im Jahre 1852 wurde bei Nebužely eine slawische Grabstätte entdeckt. Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten gehören römisch katholische und evangelische Kirche, zwei wertvolle denkmalgeschützte Bäume und die Mühle Kroužek.



Vysoká
In der Gegenwärt besteht die Gemeinde Vysoká aus sechs lokalen Teilen: Vysoká, Bosyně, Chodeč, Střednice, Strážnice und Rymáň. Es lebt hier etwa 730 Bewohner. In der Gemeinde gibt es die Grundschule, Mutterschule, einen Hausarzt, Zahnarzt, Geschäft, Gaststätte. Die Dominante der Gemeinde ist die St.-Wenzelskirche, die in der Mitte von der Gemeinde steht. Es steht hier auch eine der ersten evangelischen Kirchen aus dem Jahre 1786.



Vojtěchov
Dieser Ort ist im 18. Jahrhundert als Instruktion von Vojtěch František, dem Ritter von Benedy, als Teil von der Herrschaft von Stránecko entstanden. Von dieser Zeit gibt es hier das Gebäude der damaligen Brauerei. Am östlichen Rand bei der Straße liegt der Brauereiteich. Oben der Straße gegenüber ist waldiger Hang von Stříbrník, am seinen Fuß der Wasserturm steht. In dem konzentriert sich das Trinkwassser, das hierher daneben aus dem nahen Bergwerk Planá fließt. Von hierher wird ganzer nördlicher Teil der Kreis Mělník mit dem Wasser beliefert. Es überwiegen hier malerische Wochenendhäuser, die oft von den Blockhütten aufbereitet werden.



Mšeno
Mšeno ist als Stadt und Urlaubsort zum erstenmal schon im Jahre 1080 gemahnt. Im Jahre 1367 wurde sie zur Ortschaft erhoben. Sie dient als ein Ausgangspunkt ins Naturschutzgebiet Kokořínsko mit der romantischen Natur der Sandsteinfelsen, tiefen Felsschlüchten und Schlüchten. Die Ortschaft ist das größte Zentrum in der Gegend mit der Reihe von den Geschäften, mit dem Sitz der Polizei und Rettungsdienst. Auf dem Platz fesselt unsere Aufmerksamkeit die Barockstatuengruppe aus dem Anfang vom 18. Jahrhundert und ein neugotisches Rathaus vom Jahre 1867. In der Gemeinde mit 1500 Einwohnern kann man Unterkunft, Erfrischung, Autoservice, Schwimhalle, Park Debř, Speedwaystadion, Kirchen, Grundschule, Mutterschule oder Grundkunstschule ausnutzen.



Kokořín
Erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1320, wann damaliger Besitzer vom Hof und der Gemeinde Jindřich aus Osměchov diese Gemeinde mit Hynek Berka aus Dubé für Velešice umgetauscht hat. Berkas aus Dubé haben Kokořín über hundert Jahren geeignet und sie haben hier gleichnamige Burg aufgebaut. Die Burg hat in der Hälfte des 16. Jahrhundert verwüstet und erst am Anfang des 20. Jahrhunderts hat sie der Neuadelige Václav Špaček, der Ritter aus Starburg, rekonstruiert. Die Burg wird zur Zeit für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Festung in der Gemeinde wurde im 18. Jahrhundert ins Schloß umgebaut und dient heute als Erholungsunterkunft. In der Gegenwart besteht Kokořín aus sechs Lokalteilen: Kokořín, Kokořínský důl, Janova Ves, Březinka, Truskavna und Šemánovice. In der ganzen Gemeinde leben ständig etwa 400 Menschen, in der touristischen Saison wächst die Zahl mehrmals. Kokořín liegt im Naturschutzgebiet Kokořínsko, wo die Idealbedingungen für Wanderungen, Radfahren und zum Reiten sind. Es befinden sich viele sehr gut bezeichneten Wanderwege, nach denen die Touristen zu interessanten Felsenformationen oder zu zahlreichen Höhlen kommen.


Janova Ves
Janova Ves ist ein Teil von der Gemeinde Kokořín. Sie wurde im Jahre 1798 von Jan Pachta aus Rájov bei dem Einzelhof Zavadilka gegründet. In der Nähe von diesem Dorf wächst eine drei hundert Jahre alte vom Staat geschützte Winterlinde. Neben der Gemeinde befindet sich auch ein ehemaliger jüdischer Friedhof.


Lobeč
Diese Gemeinde, ursprünglich eine slawische Burgstätte, wird zum erstenmal schon im Jahre 1205 erwähnt. In der Gemeinde befindet sich originell eine gotische Kirche "Erhöhung des heiligen Kreuzes", im 14. Jahrhundert wurde sie schon als Pfarrkirche angeführt. Im Jahre 1532 wurde sie umgebaut und dann im Barockstill wiederhergestellt. Im obenen Teil der Gemeinde befindet sich Barockschloß aus dem Jahre 1654, umgebaut in den Jahren 1724 und 1883, und weier kann man hier eine alte Turnhalle finden. Im Dorf leben 145 Einwohner. Sie ist auch Heimatort von Karel Sabina, des Librettisten von Smetanas Oper Die verkaufte Braut. Hier war Wirkungskreis von Eduard Štorch - des Entdeckers der lokalen urzeitlichen Ratschlüsse und des Autors der Bücher für Jugendliche mit der prähistorischen Thematik. Die Gemeinde ist zum Schauplatz seines Romans Minehava geworden. Auf dem komunalen Friedhof hat Eduard Štorch (1878 - 1956) sein Begräbnis, wo er begraben wird.


Nosálov
An Nosálov, die an der östlichen Seite von Vrátenská hora (Berg von Vrátno) liegt, wird schon im 14. Jahrhundert erinnert. Diese 8 Km nordöstlich von Mšeno liegende Gemeinde gehörte ursprünglich zu der Burg Bezděz, im Jahre 1553 wurde sie in die Landtafel eingeschrieben. Diese Gemeinde ist als Beispiel des aus sogenannten Frankenhöfen zusammengestellten Dorfes angeführt. Es handelt sich um ein origineller Komplex der originellen Bauernhäuser aus der Wende vom 18. und 19. Jahrhundert. Die Gemeinde Nosálov wurde für ihre gut erhaltene Volksarchitektur als Denkmalschutzgebiet erklärt.


Šemanovice
Šemanovice gehören zu dem Teil der Gemeinde Kokořín. Es handelt sich um eine Erholungs- und landwirtschaftliche Gemeinde. Die ersten Erwähnungen über die Gemeinde stammen schon aus der Hälfte des 15. Jahrhunderts. Dem ganzen Panorama von Šemánovice dominiert eine einschiffige Spätbarockkirche mit einem Prismenturm aus dem Jahre 1803. Neben der Gemeinde und in den umliegenden Schlüchten können wir einige ehemalige Felsenwohnungen sehen. Es gibt hier auch ein kulturelles Minizentrum "Nostalgische Maus".



Jestřebice
Sie ist ein Teil von der Gemeinde Dobřeň und liegt ungefähr 3 Km nördlich von Kokořín. Für Jestřebice sind charakteristisch wunderschöne Blockhütten. Im östlichen Teil von der Gemeinde gibt es einen runden Dorfplatz mit der Kapelle. Nördlich von Jestřebice befindet sich dann eine waldige Erhebung "Špičák" (379 Meter), ein vulkanischer Knoten mit der Siedlung "Halali", die früher Sitz des Geschlechtes Špaček war, der Besitzer der Burg Kokořín.


Hradsko
Hradsko war ursprünglich eine prähistorische Hochburg, später slawische Burgstätte aus dem 9. Jahrhundert, was zahlreiche archeologische Ratschlüsse beweisen - Feuergräber, Urnen, Bronzenwaffen. Sie steht auf der Sandsteinlandzunge oben Kokořínský důl, früher nur über eine enge Landenge zugänglich. Augustin Sedláček hat hier die Burgstätte Canburg lokalisiert, die nach den Frankenjahrbüchern von dem Heer des Kaisers Karl des Größten vergeblich belagert wurde. Das kann man aber nicht beweisen. Vor kurzem wurde hier bei der archeologischen Erforchung ein Hof des Magnaten aus dem 9. Jahrhundert und ein Teil des Friedhofs aus 10. bis 12. Jahrhundert entdeckt. St.-Georgskirche, ursprünglich romanisch, wurde wieder im Jahre 1874 aufgebaut. Hradsko ist ein Schauplatz des Romans von Eduard Štorch "Abgestellter Zustrom". In der Umgebung gibt es schöne Aussichten in die Schlucht Kočičina, nach Kokořínský důl, aber auch an die Burg Kokořín.


Dobřeň
Die 6 Km nördlich von Kokořín liegende Gemeinde wurde schon im Jahre 1402 erwähnt. Sie ist ein malerisches Dorf mit Holzblockhütten und mit Höfen mit Empireinfahrten. Auf dem Dorfplatz in Dobřeň steht eine 300 Jahre alte heute schon hohle Winterlinde. Westlich in der Waldung ist über 200 Jahre geschützte gemeine Kiefer gewachsen, die Augustýnka genannt wird.